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Honeymoon

Autor: Benjamin | Datum: 11 September 2011, 15:14 | Kommentare deaktiviert

Unsere Überführung nach Indonesien verlief reibungslos und Wir wurden sofort am Airport in Surabaya abgeholt. Abendessen = Das Essen von Garuda Indonesia Airlines, Schokikekse und Singkong-Chips. Ein Glück das Garuda Indonesia das Wort Übergewicht nicht kennt... Aus irgendeinem Grund wog mein Koffer in Singapur auf einmal überraschend mehr. Wunderlich...

Mittlerweile bin Ich seit Donnerstag in Malang. Tut mir leid, dass es ein wenig mit den Berichten gedauert hat und dass beide gleich auf einmal kommen. Mit dem Internet ist das so eine Sache... Wir sitzen hier gerade bei Bu Dili und dürfen freundlicherweise bei ihr unsere Artikel hochladen und E-Mails schreiben. „Bu“ ist die Abkürzung für „Ibu“, was auf Indonesisch die Anrede für Frauen ist, oder einfach soviel wie „Frau“ heißt.

Meine Wohnung ist einfach und offenbar wirklich nur für Kurzzeit-Gäste gedacht, was ich aber blöderweise nicht bin... Ich habe ein Badezimmer ohne Dusche – stattdessen steht da eine Wanne und eine Schöpfkelle. Das heißt: Jeden Morgen und Nachmittags gönne ich mir eine Wanne voll Wasser und gieße es mit der Kelle über meinen Kopf. Indonesier duschen eigentlich immer zweimal am Tag. Es war zunächst etwas gewöhnungsbedürftigt, aber jetzt stört mich das gar nicht. Genauso wie der Reis am Morgen. No Problem.

Deutlich komfortabler ist Ann-Christins Wohnung, wo Wir auch zusammen essen (dreimal täglich Reis; heute morgen gab es Reis mit Fleisch – kein Brot). Es gibt immer sehr viel zu essen. Heute morgen haben Wir unsere Kleidung gewaschen: Das war für mich gewöhnungsbedürftig und ein bisschen anstrengend, aber letztendlich habe ich es gemeistert und jetzt hängt meine Kleidung an wild durch meine Wohnung gespannten Wäscheleinen. Heute wollen wir noch in einen Jugendgottesdienst.

Gestern habe Ich mich definitiv wie ein Trottel aufgeführt... Man glaubt gar nicht, in wie viele Fettnäpfchen man so treten kann. Am peinlichsten ist mir aber, dass ich unglaublich viele Namen und Gesichter vergessen habe! Wir waren gestern in einem Gottesdienst für neu eingeführte Abteilungsmitarbeiter der GKJW (Jugend- und Frauenarbeit, Landwirtschaft, usw...), indem Wir zwar nichts verstanden haben, aber Wir haben uns immerhin stotternd auf Bahasa Indonesia vorgestellt... Am Abend waren Wir bei einer Jugendgruppe, wo Wir auch gleich schon mitmachen mussten, obwohl es – gelinde gesagt – kleine Sprachprobleme gab. Es war aufjedenfall ziemlich witzig.


Kommando für die kommenden Tage: Dringend Indonesisch pauken.

 

Der Singapur-Check

Autor: Benjamin | Datum: 11 September 2011, 15:12 | Kommentare deaktiviert

 

Moin Moin Moin!


Hier spricht Benjamin aus Ostjava. Wir hatten super Tage in Singapur. Am Singapur Airport wurden wir von zwei Frauen abgeholt, die a) zu meiner Überraschung nicht asiatisch aussahen und b) Schwäbisch gebabbelt haben. „Passt auf“, sagten sie lachend kurz bevor wir aus dem klimatisierten Flughafen gingen, „das Wetter hier ist heftig“ → Wir wurden quasi von einer stickigen Klimawand erschlagen. Selbst sitzen ist bei dieser Luft anstregend.

Ich hatte mir vorgestellt, dass in Singapur alles elektronisch abläuft, überall Kameras sind (Big Brother, where are thou?), alle reich sind und nur hohe Häuser gebaut werden. Zu einem Teil hatte Ich recht, aber unsere Viertel sah doch ein wenig anders aus. „Little India“ bildet somit einen großen Gegensatz zu den – fast schon zu gut – klimatisierten Shoppingmalls, in der man auch mal eine Schlittschuhlaufbahn findet. Unser Gruppenzimmer war mit der Größe eines Kleiderschrankes vergleichbar, aber wir waren sowieso die ganze Zeit draussen.

Highlights waren der „Singapore Flyer“ (ein Aussichtsriesenrad), das zufällige Treffen mit den ehemaligen Freiwilligen, das Essen (Durian [leider doch nicht mein Fall], Shrimps mit Reis, usw), Shoppingmalls, der Moment als wir unser ganzjähriges Arbeitsvisum gekriegt haben. Ich habe mich ein Jahr auf Durian gefreut und dann schmecken sie mir nicht! So ein Mist...

Chinatown war leider eher enttäuschend, aber vermutlich haben wir an den falschen Ecken geschaut. Wir waren total erschöpft und hatten dann auch keine Lust mehr weit zu gehen. Blöderweise haben wir uns an dem Abend aber dann auf dem Weg nach Hause verlaufen. Wir haben unseren Busfahrer gesagt, dass er uns an der „Jalan Besar“ rauslassen soll, weil die in der Nähe von unserem Hostel war. Zu spät ist uns eingefallen, dass der Straßenname auf Bahasa Indonesia „große Straße“ bedeutet. Total erschöpft und mit schmerzenden Füßen sind wir im Hostel angekommen.

Als ich einmal alleine unterwegs war, sprach mich auf einmal ein Straßenfeger an. Ich wollte in einer Mall und den Bus benutzen, doch er meinte er würde mit mir zu Fuß dahingehen, weil es billiger ist und gar nicht mal soweit. Eigentlich war das genau die entgegengesetzte Richtung für ihn... Muss wohl an der asiatischen Mentalität liegen.

Soweit mein Lagebericht aus Singapur. Solange man Geld hat, ist es hier auch schön.


Munter bleiben.

 

Ich lebe

Autor: Benjamin | Datum: 05 September 2011, 18:27 | Kommentare deaktiviert

Schlaflos, aber glücklich. Gerade noch ne Kokosnuss gekauft und das Wasser geschlürft und jetzt gehts definitiv ins Bett.

Grüße aus Singapur